“Be the art that no one understands.”
— DesertWinds
“The fog beyond, beautiful, and the shadows.”
— Muriel Rukeyser, from The Collected Poems; “Foghorn in Horror,” c. 1969
“When it was dark, you always carried the sun in your hand for me.”
—
Seán O'Casey
(via
)
I’m the kind of person that will restart a song because i got distracted and wasn’t appreciating it enough.
it’s so attractive when someone is all about you and isn’t afraid to show it.
there is no ‘right time’ there is just time and what you choose to do with it
Anonymous asked:
Ich tauche ziemlich gerne, also professionell. Vor ein paar Jahren, als ich dabei war meinen Tauchschein zu erweitern musste ich dafür bis auf 30 Meter runter - mit meinem Tauchlehrer, versteht sich. Als ich unten war, und während ich in voller Ruhe meinem Ein- und Ausatmen lauschen konnte und gespürt habe wie meine Lunge den Sauerstoff aufnimmt und wieder abstößt, habe ich nach oben an die Wasseroberfläche geblickt und mich komplett verloren. Es waren nicht die Fische, die mich dazu gebracht haben in eine Art Trancezustand zu fallen, es war mehr eine Art reale Metapher. Ich blickte also nach oben und habe gewusst, dass die Fische, egal wie sehr sie versuchen mehr von unserer Welt zu erfahren, nie mehr als das sehen was ich gerade erblicke. Verschwommene Muster. Licht das auf der rhythmischen Ozeanfläche bricht und dabei seinen Weg bruchstückmäßig nach unten bahnt. Das ganze Szenenbild habe ich gedanklich dann in unsere Welt gesetzt und sie mit dem Universum verglichen, und mir gedacht, dass egal wie viel wir erblicken, wir niemals sehen können wie es wirklich ist. Sei es weil es in einer Entfernung liegt die wir niemals erreichen können, oder weil unsere Sinne nicht alles existente aufnehmen können. Ein paar Momente später habe ich einen Fischschwarm gesehen und mich gefragt, ob sie, wenn sie ein Bewusstsein wie wir es haben hätten, damit leben könnten - mit der Unwissenheit. Aber die Antwort war mir klar, denn die Menschen leben genauso mit ihr. Sie wagen ihre Blicke zwar in die Höhe aber verbringen ihr Leben festgebunden an der Erde und ihre Regeln. In dem Moment habe ich für mich beschlossen, nicht bloß nach oben zu blicken um mich zu fragen was dort wohl sein mag, ich wollte es wissen, um jeden Preis. Mein eigenes Leben war in dem Moment symbolisch gesehen nicht mehr als ein Schulplatz an einer der größten und unerforschtesten Schulen der Welt - unseren Planeten und das Universum. Genau dort habe ich mir versprochen, dass ich niemals wie die Fische sein will, die in ihrem Schwärmen umherschwimmen und ausblenden was über ihnen liegt bloß weil es fernab ihrer Realität liegt, selbst wenn das bedeuten mag dass ich die Welt wie ich sie kenne hinter mir lasse.
